Hallihallo ihr Lieben,

nach längerer Blogging-Abstinenz (welche mal wieder Prüfungszeit geschuldet ist) nehme ich das Schreiben nun endlich wieder auf. Heute solls um ein Thema gehen, was mir schon länger im Kopf rumschwirrt – Ballaststoffe und warum diese so wichtig in unserer alltäglichen Ernährung sind. :-)

Also was sind Ballaststoffe überhaupt? Ballaststoffe sind unverdauliche Teile in unserer Nahrung, sie kommen nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor, nicht in tierischen. Außerdem sind kalorienfrei, da sie unserem Körper keine Energie liefern. Klingt also erst mal ziemlich unbrauchbar für den Körper, dennoch wird immer wieder empfohlen, sich Ballaststoffreich zu ernähren. Irgendwas brauchbares müssen die Dinger also können. :-)

Deshalb hier nun ein paar Fakten dazu. Ballaststoffe…

  • senken den Cholesterinspiegel
  • regen die Darmtätigkeit an
  • sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl
  • hemmen fettspaltende Enzyme, so dass weniger Fett aus der Nahrung aufgenommen wird
  • beugen Darmkrebs, Hämorriden, Arterienverkalkung und Gallensteinen vor
  • regulieren den Blutzuckerspiegel

Klingt so, als ob sie eine ganze Menge auf dem Kasten haben, die Frage ist nur, wieso?

Prinzipiell ist es recht einfach. Ballaststoffe quellen im Dickdarm auf und binden Wasser und dadurch im Darm enthaltene Giftstoffe. Dadurch, dass sie unverdaulich sind, regen sie die Darmtätigkeit an und sorgen dafür, dass alles schneller wieder ausgeschieden werden kann. Weiterhin sorgt diese Eigenschaft dafür, dass Kohlehydrate langsamer ins Blut abgegeben werden und in Folge dessen bleibt der Blutzuckerspiegel stabil. Auch Gallensteinen wird durch die Ballaststoffe vorgebeugt, denn die wasserlöslichen Ballaststoffe aus Lebensmitteln wie Obst oder Gemüse unterstützen die Ausscheidung von Cholesterin und Gallensäuren, die für die Bildung der Steine verantwortlich sind.

Es gibt also eine Menge guter Gründe, Ballaststoffreiche Lebensmittel zu verzehren. Enthalten sind sie unter anderem in Obst und Gemüse (möglichst mit Schale), Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, Mais) sowie Vollkornprodukten (Nudeln, Brot, Haferflocken, Mehl …). Wichtig ist, dass man eine ausgewogene Mischung dieser Lebensmittel isst, da es sowohl wasserlösliche, als auch -unlöslich Ballaststoffe gibt,  die für verschiedene Bereiche im Körper zuständig sind.

Achso, bevor ichs vergesse, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Verzehr von rund 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag. Im Durchschnitt nehmen die Deutschen allerdings nur etwa  ein Drittel der empfohlenen Menge mit der täglichen Nahrung auf, denn der Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten wurde gegen Weißbrot, Kuchen, Fastfood, Fleisch, Wurst und Süßigkeiten ausgetauscht. Wenn dir das auch so geht und du auf ballaststoffreichere Nahrung umsteigen willst, dann musst du nur zwei Dinge beachten.

  1. Trinke genügend Flüssigkeit, am besten Wasser und ungesüßte Tees und davon mindestens 2 Liter am Tag. Da Ballaststoffe, wie oben schon gesagt, Wasser binden kann es bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr zu Verstopfungen kommen, was ein gegenteiliger Effekt wäre.
  2. Erhöhe die Ballaststoffmenge nur langsam. Wenn du von jetzt auf gleich die Menge beachtlich hochschraubst, kann es zu schmerzhaften Blähungen kommen, da deine Darmbakterien diese neue Art der Nahrung nicht gewohnt sind und somit völlig „ausflippen“. Deshalb steigere deinen Konsum moderat und iss nicht gleich von früh bis abends Bohnenaufstrich auf Vollkornbrot mit einer großen Schüssel Salat ;-)

Ansonsten lass es dir schmecken und iss ausgewogen und gesund. Dazu gehören Ballaststoffe genauso, wie gute Fette, Kohlehydrate & Proteine sowie ab und zu mal ein Stückchen Schokolade oder veganer Kuchen ;-)

Ich hoffe der Post hat dir gefallen und dich informiert. Wenn du magst, dann lass mir gerne deine Meinung zum Thema in den Kommentaren da.

Hier das dazu gehörige Video :-)

 

Liebste Grüße

Miss Flauschig <3