Hallihallo,

der Blogeintrag heute geht darum, dass viele Menschen sich in zwischenmenschliche Kommunikation schwertun. Meistens ist es doch so, dass viele Menschen ihre Emotionen lieber für sich behalten. Das kann verschiedene Gründe haben, wie z. B. Scham oder Angst. Im Alltag begegnen wir allerdings sehr vielen Problemen und wir landen oft in irgendwelchen Konflikten mit unseren Mitmenschen. Wenn wir uns gerade in einem solchen Konflikt befinden, dann suchen wir die Schuld meist bei dem Anderen und selten bei uns selbst. Wir versuchen uns stark zu geben um für den Anderen nicht angreifbar zu sein und tragen so verbale Kämpfe aus. Das passiert oft in engeren Beziehungen wie Partnerschaften oder Freundschaften. Es heißt dann meist „Du bist schuld das …“ oder „Wegen dir …“. Dabei entladen sich dann große innere Spannungen von unterdrückten Emotionen. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Person uns versteht, quasi so, als könne sie Gedanken lesen. Das ist aber nicht der Fall, denn die wenigsten von uns haben übernatürliche Kräfte. Also sollte man meiner Meinung nach versuchen, seine Gedanken und Gefühle offen zu Kommunizieren. Das bedeutet als ersten Schritt, die auftretende Probleme immer sofort anzusprechen. Dadurch kann man sich nicht mehr emotional in etwas hineinsteigern, denn meistens ist es nämlich gar nicht so schlimm, wie es am Anfang wirkt. Der zweite Schritt ist dann, seine Gefühle und Gedanken aus der „Ich-Perspektive“ heraus zu kommunizieren. Das bedeutet konkret statt „Du bist schuld, dass ….“ lieber „Mich macht das und das unzufrieden, unglücklich, traurig, wütend“ zu sagen. Es ist wichtig dem Anderen mitzuteilen wie man selbst sich fühlt. Man lernt dadurch auch, seine eigenen Gefühle zu lokalisieren und zu benennen, etwas, das vielen am Anfang schwerfallen wird. Dadurch, dass man versucht, seine Gefühle zu benennen, fängt man auch an, sich selbst mehr zu beobachten. Das ist wichtig, denn nur so erkennt man, wo genau das Problem liegt. Meistens ist es nämlich so, dass das Problem, welches wir vermeintlich mit einer Person haben, viel mehr in uns selbst liegt. Oftmals liegt es an uns und an niemand anderem. Wenn man das einmal erkannt hat, ist es natürlich deutlich einfacher, diese Konflikte zu lösen.
– Oder auch nicht … aber damit können wir uns in einem anderen Blogeintrag beschäftigen –
Durch das aussprechen von Gefühlen und Gedanken werden auch Missverständnisse mit der zweiten Person vorgebeugt, da diese nun besser versteht, was genau das Problem ist. Da man denjenigen auch nicht mehr direkt verbal angreift, wird es viel entspannter sein, darüber zu diskutieren.
Ich kann euch bloß raten, diese Methode mal auszuprobieren. Ihr werdet unter Umständen sehr viel neues über euch selbst lernen und definitiv entspannter mit Konflikten umgehen.
Wenn ihr noch weitere Fragen oder Anregungen habt, dann seid ihr herzlich dazu eingeladen, diese unter den Beitrag zu posten. Weiterhin seid ihr natürlich auch auf unserem Blog vorbeizuschauen.
Liebe Grüße

Miss Flauschig