Hallihallo,

heute gibt´s einen Blogeintrag zum Thema „Der perfekte Vortrag“.

Jeder muss im Laufe seines Schullebens Vorträge halten. Manchen ist es unangenehm, andere meistern es ganz gut. Nur wenigen macht das Halten von Vorträgen wirklich Spaß.

Da Vorträge aber dazu dienen, sich auf die mündlichen Prüfungen vorzubereiten, ist es wichtig, diese gut zu meistern. Dadurch gewinnt man an Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Weiterhin baut man die Fähigkeit, vor größeren Gruppen zu sprechen, aus.

Nun stellt sich die Frage, wie man einen guten Vortrag hält. Dazu gibt es hier ein paar Tipps, da ich Vorträge gerne mache, vorausgesetzt das Thema interessiert mich ;-) .

Tipp 1 – Gute Vorbereitung

Wenn du die Zeit hast, dann fange am besten eine Woche vorher an, dich in das Thema einzuarbeiten. Durchforste ruhig mehrere Internetseiten, schaue Videos und guck auch mal in ein Buch (wenn es Buchquellen gibt). Das Ganze dient dazu, dir ein gutes Überblickswissen anzueignen um wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden.

Tipp 2 – Sorgfältige Ausarbeitung

Nachdem du dir nun umfangreiches Wissen zum Thema angeeignet hast, kannst du deinen Vortrag gliedern und dir Stichpunkte zu den Unterthemen ausarbeiten. Dabei solltest du dich einerseits am Umfang des Vortrages orientieren, andererseits an der Relevanz der Teilereignisse. Achte darauf, wirklich wichtige Fakten oder Ereignisse besonders hervorzuheben.

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Ich arbeite besonders gern mit Karteikarten. Wenn ich meine Stichpunkte darauf schreibe, habe ich das Gefühl, viel freier sprechen zu können.

Tipp 3 – Die Powerpoint

In fast jedem Fach wird heute verlangt, eine Powerpoint zu gestalten, wenn man einen Vortrag hält. Es bietet sich also an, zu jedem angesprochenen Teilbereich eine Folie zu gestalten. Achtung! Die Folien sollten möglichst wenig Text enthalten. Es ist besser, wenn du dir im Internet passende Bilder, Karikaturen, Statistiken oder auch einen kurzen Videoausschnitt heraussuchst. Das unterstützt das gesagt dann noch einmal.

Wenn du zu viel Text (also deutlich mehr als nur die Überschriften) auf den einzelnen Folien hast, dann wird dein Publikum dazu verleitet, zu lesen, mitzuschreiben, und hört dir nicht mehr zu.

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Ansonsten ist es vielleicht noch wichtig, dass dein Foliendesign nicht zu auffällig sein sollte, da nicht die Powerpoint, sondern dein Vortrag im Mittelpunkt stehen sollte. Die Quellen solltest du nicht vergessen.

Um aus der Masse der Schüler herauszustechen, kannst du, falls du Lust hast, noch ein paar (wenige!) Spezialeffekte einbinden. Man kann durchaus hübsche, unterhaltsame Animationen erstellen. Tutorials sollte es im Internet genug geben. :)

Tipp 4 – Das Handout

Manchmal ist zusätzlich zum Vortrag und der PP auch noch ein Handout gefordert. Das hat für die Zuhörer den Vorteil, nicht mitschreiben zu müssen. Diese können sich voll und ganz auf dich konzentrieren.

Was gehört drauf?

Ganz klar, die wichtigsten Punkte deines Vortrags. Diese sollten sich kurz zusammengefasst, in Stichpunkten auf dem Handout befinden. Man sollte auch nur mithilfe des Handouts lernen können bzw. einen groben Überblick über die Thematik bekommen.

Tipp 5 – Der Vortrag

Am besten ist es, wenn du dich den Abend vor deinem Vortrag hinsetzt und diesen übst. Sprich ihn ruhig 3-4 mal durch (wenn es kein 1-stündiger Vortrag ist) damit alles sicher sitzt und du flüssig sprechen kannst. Dadurch bekommst du auch ein Gefühl der Sicherheit und bist am nächsten Tag nicht zu aufgeregt.

Wenn du Lust hast, dann baue in deine Präsentation auch kleine Witze und/oder etwas Ironie an den passenden Stellen ein. Das sorgt für Auflockerung und eine entspanntere Atmosphäre. Es kann ebenso anregend sein, wenn du versuchst dein Publikum miteinzubinden. Das kann mithilfe von Fragen oder Schätzungen passieren.

Nicht zuletzt ist es wichtig, den Vortrag grob mit deinem Lehrer abzusprechen, damit ihr nicht völlig verschiedene Erwartungen an die Präsentation habt.

Ich hoffe, ich konnte Euch bzw. Dir helfen, sich ein bisschen besser auf einen Vortrag vorbereiten zu können. Eigentlich sollte man sich mit diesen Tipps ein bisschen mehr von der „grauen“ Masse und den langweiligen Vorträge abheben können.

Und das wichtigste, Tief Durchatmen, dann wird es gut. ;-)

Liebe Grüße

Miss Flauschig <3