Hallihallo,

oft sind es doch die kleinen, kostbaren Momente, die einem den Tag retten oder? Und trotzdem hetzen die meisten von uns durch den Alltag ohne den Blick für die kleinen, kostbaren Momente – dafür haben wir meist keine Zeit.

Die Tage verschwimmen ineinander, Monat für Monat vergeht – plötzlich ist wieder Herbst obwohl doch gerade erst der Schnee geschmolzen war. Man fragt sich dann immer, wo die Zeit hin ist und nicht selten passiert es einem, dass man vor lauter Alltag vergessen hat wo die Reise hingehen soll und seinen Zielen kaum ein Stück näher gekommen ist.

Gerade deshalb ist es wichtig, seinen Alltag ein wenig zu entschleunigen. Im Herbst, wenn es draußen matschig und drinnen warm und kuschlig ist, besinnen sich die meisten Menschen und tun etwas nur für sich. Ich denke das ist wichtig, aber noch viel wichtiger ist, sich solche kleinen Oasen in den Alltag zu intergieren. Das geht am besten mit kleinen Ritualen.

SAM_7153Die meisten von uns genießen viel zu selten ihr Leben und machen sich bewusst, was für Möglichkeiten sie haben. Dabei ist es so wichtig, sich  regelmäßig zu Ordnen, einen Schritt zurück zu treten und einfach ein bisschen zu entschleunigen.

Kleine Rituale zu intergrieren ist eigentlich ganz einfach. Am besten nimmt  man sich einfach jeden Tag ein paar Minuten nur  für sich. Dabei sollte man sich dann aber auch wirklich nur auf eine Sache konzentrieren. Das kann der gemütliche Kaffee am Morgen sein, ein Spaziergang am Abend oder vielleicht das Planen der nächsten Tage sein. Vielleicht einfach auch nur mal ein paar Minuten nichts tun. Wichtig ist dabei, dass man sich nur darauf konzentiert und nichts anderes nebenher macht. Oft ist es nämlich so, dass wir mehrer Dinge gleichzeitig machen, z.B. beim Kaffee am Morgen die Mails checken oder im Internet surfen, während wir die Woche planen. Das ist aber nicht gut für uns und unsere Aufmerksamkeit, denn dadurch machen wir zwar mehrere Sachen gleichzeitig aber nichts richtig und gut.

Wenn man sich so ein kleines Ritual in den Alltag intergriert, dann fällt es einem viel leichter sich zu orientieren. Man sieht wo man steht und in welche Richtung es geht und oft sieht man Abzweigungen, an denen man vorher vorbeigerauscht ist – man versteift sich nicht nur in eine Richtung. Manchmal wird man auch seine Pläne verändern, wenn man merkt, dass sie nicht mehr zu einem passen. Vielleicht ändernt man auch das Ziel. Es ist einfacher flexibel zu sein und seinen Wünschen zu folgen. Das wiederrum führt zu einem glücklicheren und produktiveren Leben, weil man nicht mehr so viele Dinge macht, die mit den eigenen Zielen nichts zu tun haben oder diesen sogar entgegenwirken.

SAM_7151Manchmal verändert sich der Weg und manchmal auch das Ziel. Das ist nicht schlimm, denn hinter jeder Ecke verstecken sich neue Möglichkeiten, Ziele und Ideen. Man sollte versuchen, für sich selbst das beste herauszusuchen, denn oft kommt es anders als man denkt. Ziele und Träume sind nicht in Stein gemeißelt, sondern ledigliche eine von vielen Möglichkeiten, glücklich zu sein und darum geht es uns allen doch oder? Darum glücklich zu sein und das Leben zu genießen.

Habt ihr kleinen Rituale in eurem Alltag? Überdenkt ihr eure Ziele oder verfolgt ihr ein Ziel bis zu Ende und ist es euch schonmal passiert, dass ihr am Ende gemerkt habt, das es doch nicht das richtige war?

Ich kuschel mich jetzt in eine Decke und trinke einen Tee. Ich hoffe ihr macht das gleiche, denn das Wetter ist (bei uns jedenfalls) nass, kalt und ungemütlich.

Liebe Grüße

Miss Flauschig <3