Hallihallo,

wir alle wollen gesunde, glänzende Haare. Diese sind leider sowohl im Sommer, als auch im Winter den verschiedensten Umwelteinflüssen ausgesetzt z.B. Sonne, Salz- & Chlorwasser,  Kälte, Heizungsluft, Mützen & Schlas, usw.

Durch diese Umwelteinflüsse kann es schnell dazu kommen, dass das Haar beschädigt wird uns nicht mehr glänzend und gesund aussieht. Kriseliges und stumpfes Haar, sowie Spliss können entstehen. Gerade gefärbtes bzw. getöntes Haar ist für diese Art von Schäden noch anfälliger. Daher bietet es sich natürlich an, das Haar zu pflegen und ihm regelmäßig Kuren zu gönnen. Wenn man diese kauft, sind dort aber leider oft Silikone und andere umweltschädliche Stoffe enthalten (ausnahmen gibt es natürlich z.B. bei Bio-Naturkosmetik, wobei dort oft wieder Alkohol enthalten ist, welches das Haar zusätzlich austrocknet). Deshalb kann man seine Haarkuren auch selber anrühren. Oft sind dabei allerdings nur die „klassischen“ Rezepte aus Oas Küche bekannt. Diese enthalten oft Ei, Milch oder aus Jogurt – alles nicht vegane Zutaten, die man sich ungern auf den kopf schmieren möchte ;-) Deshalb habe ich ein bisschen recherchiert, rumprobiert, ausgetestet und nun einige komplett vegane Haarkuren gebastelt, die man ohne Probleme zusammenrühren kann. Die meisten Zutaten düften in jedem Haushalt vorhanden sein und den Rest kann man sich ganz einfach im Supermarkt oder der Apotheke besorgen. Ich habe euch dazu eine PDF erstellt, die ihr infach unter folgendem Link öffnen und abspeichern oder ausdrucken könnt : vegane Haarkuren.

tap-1308327_1280

Die Haarkuren funktionieren auf unterschiedliche weise. Das Haar an sich kann man sich wie einen Tannenzapfen vorstellen. Dieser ist durch das Färben / Tönen, Föhnen / Glätten, Stylingprodukte, Heizungsluft und schlussendlich auch ab einer gewissen Länge leicht geöffnet. Je öfter das Haar gefärbt wurde, desto weiter ist die Schuppenschicht geöffnet. Dadurch wirkt das Haar stumpf und trocken. Durch reibung von Schals und Mützen verhaken die Haar sich ineinander und es bilden sich viele kleine Knoten (gerade Frauen mit längeren Haaren sollten das ziemlich gut kennen) . Haarkuren die Silikone enthalten „setzen“ sich auf die „geöffneten“ Stellen im Haar und füllen diese aus. Somit wirkt das Haar wieder voller und „repariert“ obwohl es das nicht ist. Der Nachteil besteht auch darin, dass manche Silikone sich nicht auswaschen lassen und somit keine andere Pflege mehr an das Haar rankommen kann, da es mit silikonen „ummantelt“ ist. Bei auswaschbaren Silikonen hingegen hält das Ergebnis der Haarkur leider nur bis zur nächsten Haarwäsche. Außerdem sind diese Produkte nicht unbedingt umweltfreundlich.

Selbstgemachte Haarkuren funktionieren anders. Sowohl die nährende Maske, als auch die Feuchtigkeitsspendende Maske enthalten gesunde Fette und Zitronensaft (also eine Säure). Wichtig ist natürlich, dass die Masken möglichst auf feuchtes Haar aufgetragen werden, um den besten Effekt zu erziehlen. Die pflanzlichen Fette in den Masken sorgen dafür, dass die bereits im Haar bestehende Feuchtigkeit nicht mehr verdunsten kann, sie legen sich also um das Haar und schützen es somit vor dem austrocken. Die enthaltene Säure sorgt dafür, dass die geöffnete Schuppenscht so gut es geht wieder geglättet bzw. geschlossen wird. Das funktionert deshalb so gut, weil das Haar an sich basisch ist. Die feuchtigkeitsspendende Maske eignet sich für besonders trockenes Haar, da durch den Aloe-Vera-Saft noch extra viel Feuchtigkeit ins Haar transportiert wird. Nach der Haarkur ist das Haar gestärkt und glänzend. Haarknoten können nun auch nicht mehr so schnell entstehen.

Sowohl schwarzer Tee, als auch Kamillentee versogen das Haar mit vielen Nährstoffen, die sonst über die Zeit verloren gehen und stärken es dadurch. Die zusätzlichen Farbstoffe geben dem Haar den nötigen Glanz zurück. Nicht zuletzt die „reingende Haarmaske“ mit Wasser uns Zitronensaft. Diese sorgt, wie oben schon genannt, dafür dass die Schuppenschicht wieder geglättet wird. Außerdem wird das Haar mit dieser Menge von sämtlichen Stylingrückständen befreit, denn auch diese können das Haar matt und ohne Volumen erscheinen lassen. Allerdings ist hier auch etwas Vorsicht geboten, denn  Zitronensäure in Verbindung mit Wärme / Sonne kann bleiched wirken. Wenn ihr euer Haar also nicht zwangsläufig aufhellen wollt, dann solltet ihr die Haarkur wirklich gut ausspülen (und am besten noch eine Feuchtigkeitskur hinterher machen).

Tipp: Um deine Spitzen vor Spliss zu schützen, kannst du immer nach dem Waschen etwas Öl in die Haarlängen / – spitzen geben. Wichtig ist, dass das Haar noch feucht ist, da somit die Fechtigeit ins Haar eingeschlossen wird. Wenn du das Öl ins trockene Haar gibst, dann kann es keine Feuchtigkeit im Haar halten und die Feuchtigkeit, die von außen kommen könnte, wird verhindert, so dass das Haar austrocknet, also Öl bitte nur ins feuchte Haar geben!

Ich hoffe, du weist nun etwas mehr über dein Haar und wie du es richtig zum glänzen bringen kannst. Wenn du jetzt Lust auf ein paar Frisuren für einen Longbob hast, dann kannst du gerne hier vorbeischauen.

Wenn du ebenfalls gute Tipps hast, wie man sein Haar noch pflegen kann, dann teile es doch mit mir und allen anderen in den Kommentaren.

Ich wünsch dir noch eine schöne Zeit.

Liebe Grüße

Miss Flauschig <3

Schöne Haarbänder findest du übrigens hier und hier ;-)